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Das Heilige Tal der Inkas (Valle Sagrado) erstreckt sich von Pisaq über Urubamba nach Ollantaytambo entlang des Urubamba, auch Vilcanota (heiliger Fluss) genannt. Da der Boden sehr viele Nährstoffe aufweist, wurde das Tal zum Ackerbau, vor allem zum Anbau von Mais genutzt und war so für die Versorgung der Inkas mit Lebensmitteln von extrem grosser Bedeutung.
Das Valle Sagrado gehört zu den wichtigsten Gebieten Cuscos; mehrere Flüsse, die in den Schneebergen ihre Quelle haben, laufen in ihm zusammen.
Die Wichtigkeit dieser Region veranlaßte die Inkas zu der Bezeichnung "Heiliges Tal".
Pisaq ist ein malerischer Ort mit kolonialem, indianischem und mestizem Charakter. Dienstags, Donnerstags und Sonntags lockt ein Souveniermarkt auf der Plaza; Sonntags wird ebenfalls eine Messe in Runasimi (Quechua) gehalten, an der u.a. der Bürgermeister teilnimmt.
Neben dem Markt ist es vor allem der Ruinenkomplex über der Stadt, der einen Besuch interessant macht. Es ist möglich, dieses Zeugnis der Inkazeit mit dem Bus zu besuchen, viel schöner ist aber der eindrucksvolle Aufstieg vom Ort aus, Dauer ca. 60 min. Der Weg führt durch sehenswerte Terrassenanlagen bis hin zu den Felsruinen, dem Ziel.
Diese Festungsstadt wurde auf einem schmalen Bergvorsprung 300 m über dem Tal von den Inkas erbaut. Nach Cusco war Pisaq eine der wichtigsten Städte des Inca-Reiches.
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